Lese-Rechtschreib-Schwäche oder leichter richtig schreiben

Nicht allen gelingt es, das Lesen und Schreiben problemlos zu erlernen.

Trotz großer Bemühungen beherrschen einige Kinder am Ende der zweiten Klasse nicht alle Buchstaben und Laute sicher. Nur mit Mühe kämpfen sie sich durch das Buchstabengewirr, wenn sie lesen wollen. Noch viel größere Schwierigkeiten haben diese Kinder beim Schreiben. Häufig gelingen ihnen nur bis zur Unkenntlichkeit entstellte Wortbrocken.

An unserer Schule können wir diesen Kindern auf besondere Weise helfen.
Dafür gibt es spezielle LRS-Klassen.

In einem Zweijahreskurs in den Klassenstufen 2/3 lernen die Kinder mit allen Sinnen und ganz anderen Methoden als bisher ihre Schwächen abzubauen. So erlangen sie endlich Zugang zu der geschriebenen Sprache.

Ausgewählte Voraussetzungen ermöglichen ein besonderes und effektives Arbeiten:

  • maximal 12 Schüler pro Klasse
  • 6 zusätzliche LRS-Förderstunden pro Woche
  • Lehrer mit spezieller Ausbildung für die Diagnostik und den Unterricht im LRS-Bereich
  • gute räumliche und materielle Bedingungen

Wie ist der Zugang zu diesen LRS-Klassen?

Im Mai jeden Jahres führen wir an zwei bis drei Tagen ein Aufnahmeverfahren durch. Schüler der ersten und zweiten Klassen mit Problemen beim Lesen und Schreiben  sollten vorgestellt werden. Dazu ist ein Antrag auf LRS-Überprüfung an das Schulamt zu stellen.

Welche Probleme können auf eine LRS hinweisen?

Trotz guter Intelligenz der Kinder und vielen Übens

  • fallen Lesen und/oder Schreiben  sehr schwer
  • gelingen Lesen und/oder Schreiben nur mit vielen Fehlern
  • treten häufig typische Fehler auf:
    • Auslassen oder Hinzufügen von Lauten/Buchstaben
    • Verwechseln von Lauten/Buchstaben
    • Spiegelungen von Buchstaben oder Umstellungen von Lauten/Buchstaben